Lust auf Modedesign?

MODEDESIGN

Inspiriert von den glamourösen TOP-Model-Sketchbooks wollen schon Kinder, vor allem kleine Mädchen einmal Modedesigner werden. Jugendliche stellen sich die Frage, ob sie die Fähigkeiten und das Talent haben, einmal erfolgreich im "Glamour-Business" der Mode zu werden. Was sind nun die Voraussetzungen, um den Traumberuf zu ergreifen?

Wesentlich sind Spaß an der Mode und den ständig wechselnden Trends.
Zeichnerische Fähigkeiten sind das A und O, denn Idee und Entwürfe werden über Zeichnungen kommuniziert.
Durchhaltevermögen und Disziplin sind die Bedingung dafür, im harten Modebusiness bestehen zu können.
Ein Studium oder eine Fachausbildung als Modedesigner mit Diplom sind der Schlüssel, um an Jobs zu kommen.

Während man im Studium der Kreativität freien Lauf lassen kann und verrückte Ideen ausbrüten soll, sieht das in der Praxis, im Berufsalltag oft anders aus. Je nach Bereich, in dem ein Modedesigner arbeitet, gestaltet sich der Berufsalltag folgendermaßen:
Im Frühjahr und Herbst oder alle sechs Wochen wird eine neue dem Trend angepasste Kollektion präsentiert. Für die Trend-Informationen sorgen Zeitschriften, Internet und Messebesuche.
Um Inspirationsquellen zu beschaffen, geht der Designer auf sogenannte Storecheckreisen in die Modemetropolen (Paris, London, Mailand, New York, Barcelona, Amsterdam etc.) und kauft dort in entsprechenden Boutiquen und großen Stores Muster ein. Diese werden dann umgestaltet und neu kombiniert, in eigenen Farbthemen präsentiert. Dazu erstellt der Designer "moodboards", um die Anmutung wiederzugeben.

Zusätzlich zeichnet er seine Entwurfsideen auf Figurinen, was das Bild eines Programms abrundet.
Die moodboards, bestehend aus Farbthema, Stoffen, Dessins, Prints, Stickereien und Entwurfs-Skizzen werden dem Team aus Verkäufern, Einkäufern, Marketingfachleuten und Technikern vorgestellt und gemeinsam werden aus der Vielzahl von Entwürfen diejenigen ausgewählt, die für die Kollektion als Muster aufgemacht bzw. gefertigt werden.
Für die Kollektionsmuster müssen technische Zeichnungen sogenannte "flat sketches" angefertigt werden.

Heutzutage wird das mit Hilfe von Grafikprogrammen wie z.B. Corel Draw oder Illustrator gemacht. Die technischen Skizzen enthalten alle für die Musterproduktion wichtigen Details wie Stepplinien, Verschlüsse, Taschenformen, Stickereien, Prints, das alles möglichst in den richtigen Proportionen und ggf. auch mit Maßangaben für die Erstellung von Maßtabellen und Schnitten. Diese Unterlagen werden dem Techniker oder Schnittmacher übergeben, der sich um das follow-up kümmert.

Oft werden die Musterkollektionen in Fernost (HongKong) oder Istambul oder Italien produziert, mit ein wenig Glück, darf der Designer auf Kollektionsreise gehen, je nach Budget des Unternehmens in Luxushotels wohnen und von morgens bis nachts im Büro oder der Agentur seine Entwürfe umsetzen.

Kaum steht eine Kollektion beginnt die Vermarktung auf Messen, in Showrooms, via Internet. Abhängig von den Verkaufszahlen steigt das Gehalt, die Erfolgsbeteiligung oder wackelt der Job .... :-( .
Hat der Designer Kompetenz und kommerzielle Kreativität bewiesen, wiederholt sich der Ablauf mit der Gestaltung der nächsten Kollektion.

Das sind die Vorteile im "Traumberuf" Modedesigner:

  • Wer gern auf Reisen geht, wird es lieben...
  • Wer Spaß an Mode und Bekleidung hat und immer neue Ideen produziert, geht in dem Beruf auf
  • Wer mit Herzblut zeichnet - ob manuell oder per Maus - findet in der Mode Selbstverwirklichung
  • Wer die Abwechslung liebt, ist hier richtig

Aber wie alles im Leben gibt es auch Nachteile im Beruf des Modedesigners:

  • Man muss extrem belastbar sein, denn ein 9-to-5-Job findet man selten
  • Die Anforderungen an die Kreativität sind sehr hoch, kreativ am Fließband
  • Da der Zeitrahmen der Projekte meist sehr eng ist, muss man Stress gut vertragen können
  • Die Konkurrenz ist extrem groß, und der Konkurrenzkampf ist hart
  • Man muss dem Erfolgsdruck standhalten, also unter teilweise extremen Bedingungen kreativ sein

Wie in fast allen künstlerischen Berufen geht heute fast nichts mehr ohne Termindruck, großem Engagement und der Bereitschaft, mehr als vierzig Stunden pro Woche zu arbeiten. Davon sollte man sich also nicht abschrecken lassen.
Wenn Modedesign dein TRAUMBERUF ist, dann wag es einfach, hab Spaß, lass dich nicht beirren und sei clever...

Um den enormen Zeitdruck im Berufsalltag des Modedesigners abzumildern und die kreative Arbeit EASY zu gestalten, werden hier sehr nützliche Tools vorgestellt. Clevere Modedesigner - oder die, die es werden möchten - profitieren von qualitativ hochwertigen und individuell veränderbaren Design Vorlagen. Damit verschaffen sie sich ganz leicht einen "unfairen" Vorteil gegenüber ihren Mitbewerbern.

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